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Schweißprüfung am 13.10.07 im Kellerwald  

Wieder einmal war es soweit!

Nach einem intensiven, arbeitsreichen und sowohl Hund als auch Hundeführer in gebührender Weise fordernden und fördernden Ausbildungsjahr 2007 der Rhodesian Ridgeback Arbeitsgemeinschaft Jagdhund (RRAG) hatten sich vier Hundeführer mit ihren Rhodesian Ridgeback zur Jagdprüfung 1 angemeldet.

Sinn und Zweck dieser Prüfung ist es, die jagdlichen Anlagen und spezifischen Fähigkeiten dieser traditionell in ihrem Ursprungsland als Jagdhund genutzten Rasse unter Beweis zu stellen. Voraus ging eine intensive Arbeit mit den Hunden, zum einen getragen durch die individuelle Arbeit mit den Hunden durch ihre jeweiligen Führer, zum anderen durch die spezielle Förderung im Rahmen der Ausbildungswochenenden der RRAG. Grundlage der Prüfung war die Prüfungsordnung der RRAG, die sich an den Richtlinien der Jagdgebrauchshundeprüfungen orientiert. Geprüft wurde neben der Schußfestigkeit die reine Riemenarbeit sowie der allgemeine Gehorsam, die Leinenführigkeit, Verhalten auf dem Stand, Ablegen und Schußruhe.

Die Prüfungsfährten wurden mit dem Fährtenschuh getreten und waren 800 m lang. Gespritzt wurden 1/10 Liter Rotwildschweiß, die Stehzeit betrug mehr als 12 Stunden über Nacht.

Folgende Gespanne waren gemeldet und traten zur Prüfung an: 

Thomas Kreiling mit seiner Hündin Dee Dee Fontanesia

Wolfgang Mögenburg mit seinem Rüden Paul-Hendrik

Frank Starke mit seinem Rüden Cooper

Regina Herbst mit ihrem Rüden Kigoma's Andor 

Nachdem die Prüfungsrichter die Zulassung festgestellt hatten, wurde im Beisein aller Richter die Reihenfolge ausgelost. Und dann ging es los. Was dann den Richtern gezeigt wurde, war überzeugende Arbeit. Wenn gleich auch dem erfahrenen Auge bei dem einen oder anderen Gespannführer eine leichte Anspannung nicht entging, unsere Rhodesian Ridgeback waren in ihrem Element. Schon der Anschuß entfachte ihre gesammelte Aufmerksamkeit, auf der Fährte dann die Ruhe selbst, ausgeglichen und konzentriert, nicht stürmisch aber sehr zügig arbeitend, sicher den Schweiß anzeigend, Haken ohne große Unsicherheiten nehmend, Wundbetten deutlich verweisend - und schließlich am Ende der souverän ausgearbeiteten Fährte dass Stück in Form einer Decke.

Alle Hunde haben hervorragende Leistungen gezeigt, die mittlere Ausarbeitungszeit der Strecke betrug 14 Minuten. Stolz auf unsere Hunde nahmen wir von den Richtern den Bruch entgegen und hörten mit Freude die lobenden Worte bei der abschließenden Besprechung.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt unserem Vertrauensmann Ewald Klum, der uns in unermüdlichem Einsatz bei den Vorbereitungen das ganze Jahr über mit Rat und Tat zur Seite stand, stets die Hunde sicher mit ihren Stärken und Schwächen im Auge hatte und uns Hundeführer so streng forderte, dass dem einen oder anderen innerlich mitunter das Ego schrumpfte, uns aber nie vergass, Mut zu machen.                               Der Erfahrene wusste, was er tat, der Erfolg konnte sich sehen lassen.      Ein weiteres Dankeschön allen AG-Mitgliedern, die behilflich dabei waren, dass so intensiv geübt werden konnte, insbesondere Wolfgang Mögenburg, der keine Mühe scheute, zusätzliche Übungsmöglichkeiten zu den Ausbildungswochenenden zu schaffen.


Regina Herbst

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